Laaer Berg, Oberlaa und St.Paul PAHO eine Pfarre-Neu

Im März 2014 hat Kard. Schönborn mitgeteilt, dass die Pfarre Franz von Sales – abweichend vom bisherigen Plan - mit Maria vom Berge Karmel, Salvator am Wienerfeld und Zu den Hl. Aposteln eine Pfarre Neu bilden wird. Die Pfarre Neu Favoriten Süd-Ost wird also künftig die Gemeinden Laaer Berg, Oberlaa und St. Paul PAHO umfassen. Nach dem Vorschlag der gemeinsamen Projektgruppe (vormals Steuerungsgruppe) soll die Pfarre Neu Favoriten Süd-Ost einen der folgenden Namen bekommen:

Pfarre Oberlaa zu den hl. Peter und Paul;
Pfarre Oberlaa Zur Dreifaltigkeit Gottes;
Pfarre Oberlaa Zur Barmherzigkeit Gottes.

Für „Oberlaa“ als erstes Namenselement sprechen historische, vor allem aber wirtschaftliche Gründe: Ein Abgehen von „Oberlaa“ hätte beträchtliche Grundbuchgebühren zur Folge.In der Fastenzeit 2015 werden die drei Pfarrgemeinden darüber abstimmen, welcher der drei Namen dem Erzbischof als Pfarrname vorgeschlagen wird. Die Entscheidung liegt bei Kard. Schönborn. Im Zusammenhang mit dem Zwischenbericht, den die Projektgruppe Pfarre Neu im Dezember 2014 der Diözesanleitung vorzulegen hatte, wurde dieser auch vorgeschlagen, die Pfarre Neu „Oberlaa…“ nicht schon 2015, sondern erst 2017 zu errichten. 2017 finden die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen statt.

Gemeinsames Tun

Als gemeinsame Aktivitäten der drei Pfarren fanden 2014 die Palmweihe im WIG-Gelände und die Eucharistiefeiern mit Priester und Liturgieteam von jeweils einer der beiden Nachbarpfarren am 2. und 3. Adventsonntag statt. Ab Ostern2015 wird es dreimal jährlich gemeinsame „Pfarrnachrichten“ für alle katholischen Haushalte der Pfarren Laaer Berg, Oberlaa und St. Paul PAHO geben.

Künftiges Pfarrleben

In zwei Klausuren der Pfarrgemeinderäte, drei Sitzungen der Projektgruppe und zahlreichen Sitzungen der Arbeitsgruppen für Liturgie, Sakramentenpastoral, Caritas, Öffentlichkeits-arbeit und Finanzen wurden im abgelaufenen Jahr Überlegungen für das künftige Pfarrleben angestellt. Die Gottesdienstordnung soll unverändert bleiben. Die Gemeinden werden weiterhin von den Priestern geleitet werden. Eine engere Zusammenarbeit zeichnet sich in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit (Firmung), Caritas sowie Pfarrkanzlei ab. 2015 wird es vor allem um die weitere Arbeit am Pastoralkonzept der Pfarre Neu „Oberlaa…“ gehen. Die „Rahmenordnung Liturgie – Sonntagskultur“ und die „Vision neuer Pfarren“, welche die Erzdiözese im Wiener Diözesanblatt vom November 2014 kundgemacht hat, dienen dafür als Leitlinien.

Josef Wöckinger